KI in der Logistik - Cargoboard spricht bei der VSL im September 2026

KI in der Logistik: konkrete Anwendungsfälle im Arbeitsalltag von Speditionen & Firmen(kunden)

Künstliche Intelligenz: kaum ein Thema wird weltweit derzeit so intensiv diskutiert, gleichzeitig genutzt und ist doch so schwer greifbar für Privatpersonen wie Firmen. Dies gilt in 2026 ebenfalls für die Logistikbranche, die zwischen ChatGPT Schlagzeilen, Untergangsszenarien und Marketingversprechen sich auch fragt: Wo entlastet KI Speditionen und Speditionskaufleute heute schon konkret, wo (noch) nicht und natürlich der Blick in die Glaskugel: wo wird die Reise in den nächsten Jahren hingehen?

Genau das ist am 29. September 2026 in Paderborn Thema beim VSL NRW (Verband Spedition und Logistik Nordrhein-Westfalen e.V.) der sich mit der Infoveranstaltung “KI in der Logistikpraxis: konkrete Anwendungsfälle und Potenziale” dazu auseinandersetzt.

Von den Potenzialen im Geschäftsleben über konkrete Anwendungen in der Logistik und beim Transport bis hin zur Automatisierung und Optimierung von Transportbuchung über Durchführung bis zum Fuhrpark oder Lager werden alle Themen angesprochen, die Speditionskaufleute und Unternehmen interessieren und nicht erst morgen, sondern heute schon direkt betreffen.

“KI in der Logistik” live erleben am 29. September in Paderborn: Themen, Speaker, Zeitplan & Anmelde-Infos

Anmeldung: Direkt beim VSL auf der Webseite oder per E-Mail unter info@vsl-nrw.de oder direkt am Telefon unter 0211 - 738 58 30

Ort: Start-Up Campus OWL bei garage33 - Ausblick 1 in 33100 Paderborn

Programm: Von 13:00 bis 17:30 Uhr mit anschließendem geselligen Ausklang zu Snacks, Getränken und Gesprächen

Speaker: Neben Lukas Petrasch (CEO) und Stefan Rose (AI Engineer) von Cargoboard, treten Dr. Tim Brühn (CEO; Cargo Digital World), Philipp Bracht (Gründer cargovibe), Christian Brüggemann (CEO Graphmasters), Olga Lysak (CEO Lemberg Solutions) und Tom Bössow (CEO Zolltarifnummer.com) zu spannenden Themen rund um KI in der Logistik auf und begeistern die Besucher:innen die von Matthias Rathmann (Rathmann Communications) als Moderator durch den Nachmittag geführt werden.

Flyer mit Programm und Vortragsthemen:

VSL Programm: KI in der Logistik am 29.09.2026 in Paderborn

Warum macht KI in der Logistik gerade jetzt den Unterschied?

Die Logistik steht in 2026 unter einem enormen Druck, der sich mit den bisher gängigen und gewohnten Mitteln kaum noch auflösen lässt. Einerseits Margendruck, volatile Frachtmärkte und Sendungsdaten, die in einer Masse und Geschwindigkeit anfallen, die schlicht manuell nicht mehr zu bewältigen sind.

Andererseits fehlt zunehmend Personal und zwar nicht nur auf der Straße, laut BGL fehlen 2026 über 120.000 LKW-Fahrerinnen und -Fahrer - diese zu ersetzen durch KI ist aber noch im Bereich der fernen Zukunft, sondern ebenso in den Büros der Speditionen. In Disposition, Abrechnung und Kundenservice mangelt es ebenfalls an (Nachwuchs-)Persona mit teils wirtschaftlich verheerenden Folgen. Immer weniger Menschen müssen heute immer mehr Transport managen.

Genau hier setzt die KI an. Weniger als Zukunftsmusik, mehr als konkrete Antwort auf operative Engpässe. Die Logistik Branche hat dies längst erkannt: laut einer europaweiten Benchmark-Studie der Descartes Systems Group (2025 mit 300 befragten Führungskräften) setzen bereits heute rund 97% der Unternehmen in irgendeiner Form Künstliche Intelligenz im Unternehmen ein.

(Weiterführender Artikel: https://www.eurotransport.de/logistik/spedition-und-logistik/fachkraeftemangel-haelt-an-bald-fehlen-120-000-berufskraftfahrer/)

Cargoboard bei der Spedition Englmayer in Österreich

Dies ist ein immer größer werdendes Problem das sich nicht nur bei den benötigten Arbeitsplätzen auf den Straßen widerspiegelt, sondern auch in den Büros von Speditionen.

Künstliche Intelligenz ist daher in diesem Umfeld weniger Zukunftsmusik als vielmehr eine sehr konkrete und nötige Antwort auf operative Engpässe. Die Branche hat dies bereits erkannt: laut einer europäischen Benchmark-Studie aus 2025, durchgeführt von der Descartes Systems Group, in welcher 300 Führungskräfte aus der Transport- und Logistikbranche befragt wurden, setzen bereits ca. 97 % der Unternehmen KI in irgendeiner Form ein.

KI ist damit in der Logistik keine Frage des “Ob” mehr, sondern des “Wo”, “Wie gut” und “Wofür”.

(Direkt zur Studie: https://www.descartes.com/de/resources/knowledge-center/2025-descartes-europaeische-benchmark-umfrage-zum-transportmanagement)

Logistik Zukunft: Wie Cargoboard schon 2026 KI als digitale Spedition einsetzt

Schon von den KI-Vorgängern (Machine Learning) bis zum Auftreten und Durchbruch von ChatGPT im Jahre 2022, hat Cargoboard als digitale Spedition die Chance früh erkannt, mit KI Prozesse, Logistikdienstleistungen und damit die Kundenzufriedenheit zu verbessern und hat dies konsequent bis heute umgesetzt.

Gründer und Geschäftsführer von Cargoboard, Lukas Petrasch, hält dazu bei der VSL Veranstaltung “KI in der Logistik” am 29. September die Keynote um 14:10 Uhr mit dem Titel “The future of transport is simple - digitales Geschäftsmodell am Beispiel von Cargoboard” und gewährt hier Einblicke in den digitalisierten Arbeitsalltag bei Cargoboard.

Lukas Petrasch - Gründer und Geschäftsführer Cargoboard

Lukas Petrasch, CEO & Gründer von Cargoboard:

“Während viele Unternehmen auch 2026 noch grundlegende Abläufe digitalisieren, gehen wir bei Cargoboard schon länger einen Schritt weiter.

Das Zusammenspiel zwischen den Menschen bei Cargoboard und der KI ermöglicht es unseren Kundinnen und Kunden bestmöglichen Kundenservice, Transporte und Logistik Dienstleistung vom Echtzeitpreis im Buchungsprozess bis zur Just-in-Time Durchführung der Zustellung beim Kunden.

Digitalisierung Hand in Hand mit KI ermöglicht es Cargoboard Prozesse schneller, qualitativer und effizienter durchzuführen und dabei unserem Customer Support die nötigen Zeit- und Handlungsspielräume zu ermöglichen, die Kundenzufriedenheit zu steigern.

The future of transport is simple!”

Büro, Lager, Fuhrpark: Wo KI konkret ansetzt

KI wirkt in der Logistik nicht nur an einer Stelle, sondern betrifft positiv die gesamte Prozesskette hinweg. Laut der Descartes-Studie nutzen Unternehmen heute am häufigsten Künstliche Intelligenz in der Logistik bei:

  • 41 % automatisierte Dateneingabe und -erfassung
  • inklusive Automatisierung und Anbindung über API als direkte Verbindung zwischen Kunde und Spedition
  • 37 % Routen- und Ladungsoptimierung
  • 32 % Bündelung von Ladungen und Kapazitätseinkauf
  • 29 % Frachtprognosen

Je wirtschaftlich erfolgreicher ein Logistikunternehmen, desto höher liegen die Werte jeweils - ein klarer Hinweis darauf, dass konsequenter KI Einsatz und Geschäftserfolg zusammenhängen.

KI Einsatz in Logistikunternehmen 2026 - Descartes Studie 2025

Chatbots, Telefon- und Mailbots: KI im operativen Alltag

KI im Alltag bedeutet also: im Büro werden eingehende Aufträge, Rechnungen und Frachtpapiere gelesen, geordnet und erfasst - ohne sie manuell abtippen zu müssen. Im Fuhrpark werden Touren und Routen nicht mehr nur nach Erfahrungswerten berechnet, sondern zusammen mit diesen und Echtzeitdaten (wie u.a. Verkehr, Zeitfenster, Auslastungen, Baustellen, saisonalen Ereignissen) erstellt. Im Kundenservice schlussendlich ersetzt sie nicht die Mitarbeiter, sondern ermöglicht diesen ihre Zeiten besser für die Kundenseite einzusetzen. KI übernimmt wiederkehrende Anfragen, bereitet Sachverhalte auf, gibt Problem- und Lösungssupport damit sich die Service Mitarbeitenden auf die komplexen Fälle konzentrieren und schneller zufriedenstellendere Lösungen bereitstellen können.

Stefan Rose, AI Engineer bei Cargoboard, gibt unter dem Thema “KI im operativen Alltag: Telefonbot und Mailbot im Service” bei der VSL Veranstaltung “KI in der Logistik” am 29. September um 16:50 Uhr dazu exklusive Einblicke.

Stefan Rose AI Engineer Cargoboard

Stefan Rose, AI Engineer bei Cargoboard:

“KI wird greifbar, wenn die digitale Basis stimmt und das zeigt sich am deutlichsten dort, wo täglich hunderte Anfragen einlaufen: im Kundenservice - zwischen Telefonanrufen und E-Mails. “Wo ist meine Sendung?”, “Wann wird geliefert?” oder “Wie ist der Status meiner Buchung?” diese und weitere Anfragen sind einzeln schnell beantwortet, binden in der Summe aber enorme Kapazitäten.

Genau hier setzen KI gestützte Telefon- und Mailbots an. Sie nehmen Anrufe und E-Mails entgegen, erkennen das Anliegen, ziehen sich nötige Daten und geben passende Antworten.

Der entscheidende Punkt ist: es geht nicht darum, den Menschen zu ersetzen, sondern ihn von Routine zu entlasten und die nötige Zeit zu geben um komplexe und sensible Fälle, die weiterhin bei den Mitarbeitenden landen, zu bearbeiten.

Das Ergebnis sind kürzere Antwortzeiten für die Kundschaft und höhere Qualität im Kundenservice-Team.”

Fazit: Der Nutzen von KI ist immer nur so stark wie die Prozesse und Menschen dahinter

Wichtig dabei ist stets eine realistische Erwartung! KI ersetzt keine Entscheidung - sie beschleunigt und stützt sie. Dabei ist sie nur so gut wie die Daten, mit denen sie arbeitet, und die Menschen die sie bedienen und am Ende die finale Entscheidung treffen.

Genau hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen: wer KI auf unstrukturierte Daten loslässt, erntet vor allem Frust (der Kundschaft) und schafft mehr Probleme als er löst. Daher gilt, dass nur wer seine Prozesse vorher digitalisiert hat, erschließt sich mit KI einen echten Hebel - gegen Fachkräftemangel, Kostendruck und die Herausforderungen der Zukunft.

Künstliche Intelligenz in der Logistik wie einer Spedition wie Cargoboard, ist also kein Hype mehr, sondern gelebte Praxis mit echten Vorteilen für Kundinnen und Kunden.

Darum sollten auch Sie die Veranstaltung und das Thema KI in der Logistik 2026 verfolgen!

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FAQ zu KI Einsatz in der Logistik

Was bedeutet KI in der Logistik?

KI in der Logistik bezeichnet den Einsatz künstlicher Intelligenz, um logistische Prozesse zu automatisieren und zu optimieren – von der Auftragserfassung über die Tourenplanung bis zum Kundenservice. Sie wertet große Datenmengen in Echtzeit aus und unterstützt Speditionen dabei, schneller, effizienter und zuverlässiger zu arbeiten.

Welche konkreten Anwendungsfälle gibt es für KI in der Spedition?

Zu den häufigsten Anwendungsfällen zählen die automatisierte Dateneingabe und Dokumentenerfassung, die Routen- und Ladungsoptimierung, Frachtprognosen sowie KI-gestützte Telefon- und Mailbots im Kundenservice. Laut Descartes-Studie 2025 setzen bereits rund 97 % der Transport- und Logistikunternehmen KI in mindestens einem dieser Bereiche ein.

Ersetzt KI Speditionskaufleute und Mitarbeitende?

Nein. KI ersetzt keine Entscheidungen, sondern beschleunigt und stützt sie. Sie übernimmt wiederkehrende Routineaufgaben wie Standardanfragen oder Dateneingabe und schafft so Freiraum für die komplexen, wertschöpfenden Fälle. Die finale Entscheidung – und der persönliche Kontakt bei anspruchsvollen Themen – bleibt beim Menschen.

Wie hilft KI gegen den Fachkräftemangel in der Logistik?

In Deutschland fehlen 2026 laut BGL über 120.000 Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer, und auch in den Büros der Speditionen fehlt Personal. KI federt diesen Engpass ab, indem sie manuelle Routinearbeit in Disposition, Verwaltung und Service automatisiert – so bleibt mehr Kapazität für die Aufgaben, die Menschen brauchen.

Was ist die Voraussetzung für erfolgreichen KI-Einsatz in einer Spedition?

Die wichtigste Voraussetzung sind saubere, digitale und angebundene Prozesse. KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie arbeitet. Erst wenn Sendungsdaten strukturiert und in Echtzeit vorliegen – etwa über eine API zwischen Kunde und Spedition – kann KI zuverlässig automatisieren und optimieren.

Wie setzt Cargoboard KI ein?

Als digitale Spedition verzahnt Cargoboard KI mit durchgängig digitalen Prozessen – vom Echtzeitpreis im Buchungsprozess über die API-Anbindung der Kundensysteme bis zu KI-gestützten Telefon- und Mailbots im Service. Ziel ist es, Abläufe schneller und effizienter zu machen und die Kundenzufriedenheit zu steigern.